Landsmannschaft Westpreußen e.V.
Landesgruppe Berlin

Vorstand
Gewählt von der Landesversammlung  2007: Landesvorsitzender: Diplom-Geograph Reinhard M.W. Hanke (Wirsitz/Deutsch Krone),
Stellvertretende Vorsitzende: Alfred Dreher (Zempelburg), Prof. Helmut Keutner (WBW)
Schatzmeister:
 Dieter Kosbab (Rosenberg),
Hanno Schacht (Marienwerder),Gerhard Gerz (WBW) u.a.  

 

Stresemannstr. 90
10953 Berlin

Fon: 030-215 54 53
Fax: 030-2191 3077

Geschäftsstelle mittwochs 14 – 16 Uhr, Fon: 030-257 97 533                                   

Postbank Berlin,
Konto-Nr. 1199-101
(BLZ 100 100 10)

E-Post: post@westpreussen-berlin.de

 

Seite 3

           Mitteilungsblatt  Nr. 72 (02)   Mai – August  2 0 0 8     

22. Jahr

 

Vortragsveranstaltungen des Westpreußischen Bildungswerkes, Einladung Nr. 44

Ort der Veranstaltung (wenn nicht anders angegeben): Hohenzollerndamm 177, 10713 Berlin-Wilmersdorf,

Theater-Coupé, Kleiner Saal  Nahe U-Bahn Fehrbelliner Platz.

 

190    Donnerstag      03. Juli 2008, 18.30 Uhr

          Thema              „Entwurzelt“ - Vom Verlust der Heimat 

                                   zwischen Oder und Bug. (Lesung).

           Referent          Frau Dr. Helga  H i r s c h ,   Berlin

191     Donnerstag     24. Juli 2008, 18.30 Uhr

          Thema              Paul Fechter (1880-1958)

                                    - Schriftsteller, Kunst- u. Theaterkritiker in

                                    schwieriger Zeit.

          Referent            Dipl.-Geogr. Reinhard  M.W.  H a n k e ,  Berlin  

186    Donnerstag      14. August 2008, 18.30 Uhr (vom 13.03.2008)

          Thema              Vertreibung der evangelischen Salzburger

                                    und deren Ansiedlung in Preußen.

          Referent           Prof. Dr. Bernhart  J ä h n i g ,   Berlin

192    Donnerstag       11. September 2008, 18.30 Uhr

           Thema              Georg Forster: Naturforscher, Kulturvermittler, 

                                    Weltbürger und Revolutionär. Vor 230 Jahre

                                    erschien in Berlin seine „Reise um die Welt“.

                                    (Lichtbildervortrag).

         Referent             Dipl.-Geogr.  Rolf  S i e m o n ,  Hann.-Münden.

193   Donnerstag         09. Oktober 2008,  19.00 Uhr

         Thema                Die Mennoniten in Ost- u. Westpreußen von

                                    1535 – 1945. (Medien).

         Referent              Dr. Horst  G e r l a c h ,   Weierhof

194   Donnerstag        13. November 2008, 18.30 Uhr

         Thema               Das Altpreußische oder Prußische als

                                    baltische Sprache.

          Referent            Dr. phil. Berthold F o r s s m a n,  Berlin

189    Donnerstag       04. Dezember 2008, 18.30 Uhr (v.12.06.2008)

          Thema              Bromberg an der Brahe. (Lichtbildervortrag).

          Referent            Dipl.-Geogr. Reinhard  M.W.  H a n k e ,  Berlin

195    Donnerstag       29. Januar  2009, 18.30 Uhr

          Thema              Aspekte der Königsberger Universitäts-

                                    geschichte i. d. Frühen Neuzeit  (16. - 18. Jh).

          Referent            Dr. Stefan  H a r t m a n n ,   Berlin                            

         

Tagesfahrten mit dem Westpreußischen Bildungswerk

(Anmeldungen spätestens drei Wochen vor der jeweiligen

Fahrt bei Herrn Hanke, Tel. 030-215 54 53).

TF 08-01   15.03.08   Reinhard M.W. Hanke: Torgau

(historische Altstadt, Schloss Hartenfels) – BelgernGraditz.

TF 08-02   19.04.08   Reinhard M.W. Hanke: Görlitz, das Tor nach Schlesien (Besuch des Schlesischen Landesmuseums, u.a. mit der Sonderausstellung zur Altranstädter Konvention), Rundgang durch die Stadt).

TF 08-03   31.05.08   Reinhard M.W. Hanke: Radeberg und

das Seifersdorfer Tal.

TF 08-04   02.08.08   Bernd  R a e b e l :  Rügen

– von der Stubbenkammer zum Kap Arkona.

TF 08-05   13.09.08   Reinhard M.W. Hanke: Besuch in

Mittelpommern: Von Wollin nach Misdroy und Cammin.

TF 08-06   18.10.08  Reinhard M.W. Hanke: Von Anklam

nach Greifswald und Eldena und an den Greifswalder Bodden.

TF 08-07   08.11.08   Reinhard M.W. Hanke: Von Halle

(Franckesche Stiftungen) nach Lützen und Röcken.

TF 08-08   06.12.08   Reinhard M.W. Hanke: Marienberg

-Olbernhau - Seiffen im Erzgebirge.

 

Aphorismen-Auswahl (s. WJB 1977, Seite 50):

Wer stets vom grauen Alltag spricht, der ist kein Lebenskünstler.

 

Die bei ihrer Alltagsarbeit froh werden, sind weitaus glücklicher als

die Freizeitfanatiker.

 

   

(Fortsetzung von Seite 1: „Sichtbares Zeichen)

ein Dokumentationszentrum dafür auf den Weg  zu bringen, ist ein ganzes Stück Realität geworden.

Es ist gut, dass sich die Bundesregierung selbst dieser Aufgabe stellt. Das ist ein Akt der Solidarität und zeugt von Verantwortungsbewusstsein für eine vollständige deutsche Geschichte.

Die Stiftung ZENTRUM GEGEN VERTREIBUNGEN wird unabhängig von dem „Sichtbaren Zeichen“ der Bundesregierung ihre eigenen Arbeiten und Aufgaben fortsetzen. Sie wird einerseits treibende Kraft bei der Umsetzung bleiben, aber auch mit eigenen Projekten an einem lebendigen Diskurs mitwirken und weiter eigene Dokumentationen und Ausstellungen in Berlin auf den Weg bringen. Dabei sind wir dankbar, dass neben den mehr als 400 Patengemeinden in Deutschland sich jüngst die Bundesländer Hessen, Baden-Württemberg und Bayern als neue Paten an unsere Seite gestellt haben. Damit lässt sich unser Stiftungsvorhaben, eine Ausstellung zur „Siedlungsgeschichte der Deutschen außerhalb des Reiches“ in Berlin für das Jahr 2009/2010, leichter vorbereiten.

Der BdV bedankt sich bei allen, die sich quer durch die demokratischen Parteien und auch außerhalb der Parteienlandschaft in den letzten Jahren, sowohl für unsere Stiftung als auch für das „Sichtbare Zeichen gegen Vertreibungen der  Bundesregierung eingesetzt haben.

*

Soweit der BdV. Wie in der „Konzeption“ der Bundesregierung zu lesen ist, soll das Dokumentationszentrum im Deutschlandhaus die Fläche von 2000 qm nicht übersteigen. Wir gehen auf die „Konzeption“ in der nächsten Ausgabe der „Mitteilungen“ ein. Dass die Bundesregierung überhaupt ein solches Zentrum einrichten wird, ist vor allem Erika Steinbach zu verdanken (s.a. Seite 6, Pfingsttreffen).

*

Im Gegensatz zum BdV findet die FAZ (20.03.2008, Seite 14) kritische Worte:

 

Ruhestätte

Anfang Februar ging Warschau auf „wohlwollende Distanz“ zu dem Vorhaben, in Berlin einen Ort zu Erinnerung an die Vertriebenen und für die Ächtung von Vertreibungen zu errichten. Staatsminister Neumann war darüber so erleichtert, dass er ganz vergaß, mit wem in dieser Angelegenheit auch zu sprechen wäre: nämlich mit der eigenen Bevölkerung. Sichtbarstes Zeichen dieser Vergesslichkeit war am Mittwoch, dass man Neumanns Kabinettsvorlage zwar auf Polnisch (in der „Rzeczpospolita“) lesen konnte, aber nicht auf Deutsch, weil sie in seinem Haus als Verschlusssache behandelt wird. An dem jetzt beschlossenen Konzept scheinen sämtliche Diskussionen der vergangenen Jahre vorbeigegangen sein. Was Neumann plant,  ist eine

Ruhestätte für Leidensgeschichten, kein Ort lebendiger Erinnerung und erst recht keiner der Begegnung und Versöhnung. Er wird die nicht anziehen, denen der deutsche Osten ein fremdes Territorium war und ist, und jene nicht zufrieden stellen, die ihm nachtrauern. Darüber wäre noch eingehend zu sprechen, bevor jetzt „rasch“ zur Tat geschritten wird. Dt.

 

 


 

 

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