Seite 2                                Westpreußen Berlin                         Aus dem Mitteilungsblatt                                Nr. 64 (01)


Veranstaltungen zum 150. Geburtstag von Hugo Conwentz

Mittwoch. 19.01.2005. 13.30 Uhr: Begrüßung mit Kaffeetafel, Figurensaal im Sockelgeschoss (Eingang rechts, durch die Kantine im Rathaus Charlottenburg, Otto-Suhr-Allee 100, am U-Bahnhof Richard-Wagner-Platz (Frau Bezirksbürgermeisterin Monika Thiemen hat eingeladen. Anmeldung über die Kreis­betreuer! WBW und Gäste: 030-125 54 53). Anschließend fährt unser Sonderbus zur Vortragsveranstaltung: Mittwoch. 19.01.2005. 16.00 Uhr:

Vom Naturdenkmalschutz zum Naturschutz. Zur Wiederkehr des 150. Geburtstages von Hugo  Conwentz,  dem  Begründer des europäischen Naturschutzes. Referent: Hans-Jürgen Kämpfer!, stv. Bundesvorsitzender der Landsmannschaft Westpreußen, Vorsitzender der Danziger Naturforschenden Gesellschaft.

Grußworte: Prof. Dr. Werner Greuter, Direktor des Botanischen Gartens, Prof. em. Dr. rer. not. Dr. h.c. Herbert Sukopp, Inst. für Ökologie, TU. Leitung der Veranstaltung: Reinhard M. W. Hanke, Bundeskulturreferent der Landsmann­schaft Westpreußen, Frau Annette Pheiffer, Vorsitzende des Volksbundes Naturschutz, Ort der Festveranstaltung: Neues Glashaus im Botanischen Garten, Rousseau-Saal, Eingang Am Fichtenberg 17, 10585 Berlin (geht von der Straße Unter den Eichen ab). Bus 148 (Botanischer Garten). 

 

Donnerstag.    20.01.2005.    10.30    Uhr:

Südwestfriedhof in Stahnsdorf: Gedenken am Grabe von Hugo Conwentz mit Bezirks­bürgermeisterin Monika Thiemen (Charlottenburg-Wilmersdorf),  dem  brandenburgischen Minister für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz, Dr. Dietmar Woidke, Bundesamt für Naturschutz, Förderverein Haus der Natur/Arbeitskreis Naturschutzgeschichte, Stiftung Naturschutzgeschichte, Bundesverband Beruflicher Naturschutz (BBN), dem Volksbund Naturschutz Berlin und der Landsmannschaft Westpreußen.

 

Donnerstag. 20.01.2005. 14.00 bis 17.30 Uhr: Jubiläumsveranstaltung des Arbeitskreises Naturschutzgeschichte anlässlich des 150. Geburtstages von Hugo Conwentz,

Ort: Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg, Friedenssaal, Lindenstraße 34a (Gebäudeflügel Spomstraße), 14467 Potsdam:

14.00 Begrüßung. Grußworte Dr. Friedemann Schmoll: Von der bedrohenden zur bedrohten Natur. Zum Naturschutz in der Kaiserzeit,

Dr. Albrecht Milnik: Hugo Conwentz - Werde­gang und Persönlichkeit, 15.30-l 5.50 Uhr Pause

Dr. Reinhard Piechocki: Hugo Conwentz und die Staatliche Stelle für Naturdenkmalpflege in Preußen,

Dr. Arthur Brande: Die Eibenforschung von Hugo Conwentz,

Anna-Katharina Wöbse: Von Preußen nach Europa - Hugo Conwentz und der internationale Naturschutz.

Wir erinnern im Jahr 2005 auch an

Schloss Marienburg/Preußen   vor 725 Jahren: Im Jahre 1280 war der etwa 1272 begonnene Bau des Hochschlosses der Marienburg soweit vollendet, dass Landmeister und Konvent des Deutschen Ordens in Preußen ihren Verwaltungssitz von der Burg Zantir in den Neubau an der Nogat verlegen konnten. 1309 folgte ihnen der Hochmeister dorthin, der zuletzt in Venedig residiert hatte. Aber erst 1398 war der Zu- und Ausbau  dieser  größten und  künstlerisch formvollendeten Schloss- und Befestigungs­anlage der Backsteingotik jenseits der Elbe - sie erstreckte sich mit Hochschloss, Mittelschloss mit Hochmeisterpalast und Remter und der Verbürg über 800 Meter hin - beendet.

Die  Marienburg  hat  im  Verlaufe  ihrer 700jährigen Geschichte höchst wechselvolle Schicksale, Glanzzeiten, Zeiten des Verfalls und des Wiederaufbaues erfahren. Im 2- Thorner Frieden 1466 ging sie in polnischen Besitz über. König Sigismund III. ließ im 16. Jahrhundert erhebliche  Umbauten  vornehmen.  Danach gerieten Schloss- und Burganlage in Verfäll. Seit 1772 in preußischem Besitz, wurde die Marienburg als Kaserne und für Magazinzwecke benutzt und durch Umbauten entstellt. Im Zuge der  Belebung  des  historisch-patriotischen Bewusstseins Anfang des 19. Jahrhunderts, setzten dann das ganze deutsche  Volk bewegende Bestrebungen zur Rettung und Restaurierung dieses majestätischen Symbols ostdeutscher Kulturleistung ein. Fortan galt die

 

>>> >>> nächste Seite >>> >>>